SCO im Bibernetzwerk NRW aktiv
Er ist wieder da - der Biber!
Rund 100 Jahre nach seiner Ausrottung in Deutschland ist der Nager durch Wiederansiedlung und konsequenten Artenschutz wieder in hiesigen Gefilden heimisch. Verbreitungsschwerpunkt der mittlerweile etwa 300 Tiere - Tendenz steigend - ist die Nordeifel. Hier schafft der Nager durch seine im Tierreich einzigartige Lebensweise und seine faszinierenden Bauwerke wild-romantische Naturlandschaften. Auch am Barmener See in direkter Nachbarschaft zum Science College Overbach kann man dies jetzt beobachten.
Mehrere Partner aus der Region Düren-Köln-Bonn haben sich im Rahmen des NRW-Programms "Erlebnis NRW" zu einem Netzwerk zusammengeschlossen, um diesen einzigartigen Landschaftsgestalter in seinem natürlichen Lebensraum einer breiten Öffentlichkeit nahezubringen. Das SCO ist Projektpartner. Im Projektverlauf wird am SCO ein Startpunkt des geplanten Biberlehrpfades um den Barmener See eingerichtet. Dies eröffnet die Möglichkeit, Experimentalkurse am SCO mit Erkundungen im benachbarten Landschaftsschutzgebiet zu kombinieren. Komplexe Themen wie Bionik und Wasserbau können anhand der Biberpopulation anschaulich vermittelt werden.
"Das Netzwerkprojekt Biber ist im Rahmen von 'Erlebnis NRW' ein Leuchtturmprojekt. Naturschutz konkret erlebbar machen, Artenvielfalt erhalten und nachhaltig Mensch und Tier zusammenführen, ist erklärtes Ziel des Ministeriums. Die Nordeifel ist das Epizentrum der Biber im Rheinland. Die Biologische Station in Düren sowie die Projektpartner bilden ein überzeugendes Team, das wir gerne unterstützen", so Dr. Martin Woike, Ministerialrat im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, im Rahmen der Auftaktveranstaltung am 12. Januar in Zerkall/Nideggen.
Das Projekt wird von der Biologischen Station Düren koordiniert. Weitere Partner sind u.a. der Kölner Zoo, das Forschungsmuseum Alexander Koenig Bonn, die Internationale Kunstakademie Heimbach, das Wasser-Info-Zentrum Heimbach und Rureifeltourismus e.V. Gefördert wird das Projekt vom NRW-Umweltministerium im Rahmen des EU-Programms Ziel2 NRW.




